Eckdaten:

25
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
17
Techniker, Meister, Gesellen Elektrotechnik, Schlosser
5
Auszubildende

Wir können Strom.

150 Jahre können sich nicht irren

Am 17.02.2011 feiert die Xaver Kirchhoff GmbH, renommierter Gebäudetechnikbetrieb in Berlin-Tempelhof, ihr 150jähriges Bestehen.

Zusammen mit den dort beschäftigten zwanzig Mitarbeitern blicken die beiden Geschäftsführer Andreas Wernsdorf und Gerhard Schröter auf eine bewegte Unternehmensgeschichte zurück, die eng mit dem Standort Berlin und bedeutenden Bauwerken wie dem Reichstag und dem Olympiastadion verknüpft ist. Als Spezialisten für Blitz- und Überspannungsschutz, Elektroanlagen, Gebäudetechnik, Lichttechnik und Mastbau haben die Handwerker des Xaver Kirchhoff Betriebes bis heute zahllose Gebäude beleuchtet, mit Lichtwerbung und Elektrotechnik ausgestattet und nicht zuletzt vor der zerstörerischen Kraft des Blitzeinschlags geschützt – und dies sogar mit angemeldetem Patent auf eine „Blitzschutzummantelung für Tragwerke“, die z.B. das sportbegeisterte Publikum im Olympiastadion vor den möglichen dramatischen Folgen eines Blitzeinschlags schützt. Sicherheit ist ein Hauptthema bei Xaver Kirchhoff, nicht nur die Sicherheit von Menschen, Gebäuden und Waren, sondern auch die jener Technik, die für reibungslose Diplomatie relevant ist: so sichern und warten die Elektrotechniker beispielsweise die elektromechanische Hissanlagen am Berliner Reichstag.

Unsere Versprechen

Dem Prinzip „Innovation“ verpflichtet

Schon der Firmengründer Xaver Kirchhoff verpflichtete sich selbst der Innovation, sowohl in gewerblicher als auch in technischer Hinsicht. Als junger Selbständiger im aufstrebenden Berlin eröffnete er sein Schlosserei- und Blitzschutzgeschäft in Friedenau. Als Fachmann seiner Zunft wurde er zum Beispiel um seine geschätzte Expertise gefragt, als ein Blitzeinschlag die Petrikirche in Berlin beschädigte. Auch in anderen repräsentativen Bauten konnte er seine Kenntnis einsetzen, so zum Beispiel im Reichshaus von 1894 und im Olympia-Stadion. Ohnehin schon auf den Dächern und Turmspitzen Berlins „zuhause“, erweiterte Kirchhoff sein Angebot bald um die Montage von Fahnenmasten. 1893 wurde Kirchhoff ein Patent für eine Vorrichtung erteilt, mit der es möglich war, neue Fahnenleinen ohne den Gebrauch einer Leiter einzuziehen. Den Innovationsgeist hat sich die Xaver Kirchhoff GmbH bis heute bewahrt. Davon zeugt nicht nur das erworbene „Blitzschutzummantelung für Tragwerke“-Patent, sondern auch die Selbstverpflichtung zu fortlaufender Weiterbildung in den Bereichen Elektrotechnik, Licht- und Gebäudetechnik. Zahlreiche öffentliche Gebäude wie etwa die Gropius Passagen in Berlin sind inzwischen mit der innovativen Lichttechnik des Unternehmens gestaltet, in der vor allem ein positives Raumgefühl von Bedeutung ist.

Dem Prinzip „soziale Geschäftspolitik“ verpflichtet

Die bewegte Geschichte des Unternehmens schlägt sich auch in den Daten nieder: als Einmannbetrieb beginnend, florierte Xaver Kirchhoffs Unternehmen im Wirtschaftsaufschwung in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Als Arbeitgeber sehr geschätzt, blickte Kirchhoff auf eine Belegschaft von rund 300 Mitarbeitern. Wirtschaftskrisen wie die nach dem zweiten Weltkrieg erschütterten zwar das Unternehmen, nicht aber den Willen zu sozialer Geschäftspolitik. Dass die Mentalität der sozialen Verantwortung und Gerechtigkeit das Unternehmen ganz durchdrungen hat, erwies sich auch im Jahr 2003, als wirtschaftliche Einbrüche dazu führten, dass das Unternehmen gefährdet war. Kurzerhand erwarben einige Mitarbeiter den Kirchhoff Betrieb, und flößten ihm durch diesen Buyout neues Leben ein. Das Miteinander ist dementsprechend auch das Fundament des erfolgreichen Unternehmens, und ein Betriebsrat, Kündigungsschutz und angenehme Arbeitsbedingungen sind in diesem Konzept eine Selbstverständlichkeit. Dem sozialen Gedanken verdankt sich auch die hohe Zahl an Auszubildenden, mit denen der Betrieb in die Zukunft investiert und zur Weitergabe professionellen Handwerks und eines hohen Serviceniveaus beiträgt.